Im Test – Mercedes-Benz Arocs 4545 8×4 TRK

Das kleine Kürzel macht den Unterschied, im schweren Mercedes-Vierachser steckt Schwerlast-Technik. Was kann dieser Arocs besser und lohnt sich die Investition?

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Technische Feinkost

Eine Automatik, das wärs“, hat sicher schon mancher Kipper-Fahrer gestöhnt. Nein, kein automatisiertes Getriebe, das jetzt für jeden handelsüblichen Kipper zu haben ist. Ein Getriebe mit Wandler, das die Leistung fein portioniert an die Achsen reicht und dann, wenn es ankommt, auch keine Kupplung verbrennt. Wer so was will, bekommt es natürlich, die meisten Anbieter halten eine Lösung bereit. Zu einem kapitalen Mehrpreis allerdings – und mehr als sechs reichlich grob sortierende Gänge sind auch nicht drin. Genau hier setzen die Mercedes-Strategen mit ihrer Turbo-Retarder-Kupplung an. Entwickelt wurde sie gemeinsam mit dem Lieferanten Voith, sie zählt zur Standardausstattung  der neuen SLT-Schwerlastzugmaschinen von Daimler. Das kompakte System im Antriebsstrang kombiniert eine hydrodynamische Anfahrkupplung mit einem Primärretarder zu einer kompakten Einheit. Für den Fahrbetrieb ist ein 16-stufiges Lkw-Getriebe zuständig, automatisiert natürlich und mit einer Trockenkupplung, die einrückt und trennt. Diese Bauweise macht den Lkw leistungsfähiger als mit vergleichbaren hydraulischen Anfahrsystemen und spart obendrein Gewicht.

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Moderne Ergonomie am Arbeitsplatz, das Powershift-Getriebe wird (Serie) automatisch geschaltet


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