so schnell kann,s gehen

Konnys KolumneWird Zeit das ich mich mal wieder melde. Heute nicht aus Texas sondern aus dem sonnigen Surferparadies Hawaii. Nach zehn Jahren war es einfach mal wieder Zeit zu neuen Ufern aufzubrechen. Die Idee mal auf ne Insel umzusiedeln hatten wir eigentlich schon lange aber eigentlich wollte ich ja zuerst unseren Leuchtturm am Moos-Lake fertigstellen. Wenn da nicht unser Trip nach Hawaii dazwischen gekommen wäre hätte es auch fast geklappt. Jedenfalls hatten wir danach entschieden, dass es auf Hawaii auch schon ziemlich cool ist. Die Surfbretter wurden entstaubt und entschieden wie alles zu organisieren sei.

Und dann ging alles doch ziemlich schnell. An das Leuchtturmhaus schraubten wir ein „For Sale“-Schild und die Stretch-Limo wurde an die Kartbahn nach Bisbingen verscherbelt. Die war zu lang für ne kleine Insel und auch nicht gerade das zuverlässigste Gefährt unter der Sonne. Einiges wechselte noch den Besitzer und der Rest wurde einfach in Container verstaut. Drehbank, Traktor und unser Cadillac wurde mit andrem Kleinkram platzsparend untergebracht. Das glaubt ihr nicht, was sich in 10 Jahren so alles ansammelt. Es war gar nicht so einfach Manu davon zu überzeugen meine ganze Werkstatt umzusiedeln.

Bevor die letzte Säge verstaut wurde musste ich für Phoebie -das ist unser Hund- noch schnell ne Flug-Transportkiste schreinern. Gar nicht so easy bei einem Lebendgewicht von 60 Kilo aber so ne Dogge ist halt nicht nur groß. Manu meinte die Kiste wäre zu klein aber 2 Meter auf Einszwanzig bei einer Breite von knapp einem Meter ist ja nicht gerade kompakt. Und wer mich kennt der kann sich vorstellen das die Kiste nicht nur sperrig sondern auch richtig schwer wurde. Ich sag euch, als wir ankamen in Hawaii musste ich kurzerhand zwei Bauarbeiter bequatschen um das Ungetüm überhaupt auf den Pick-up wuchten zu können.

Mit Erwin -das ist unser Papagei- war es dann leider auch etwas abenteuerlich. Der arme Kerl musste erstmal in Quarantäne. Was soviel bedeutet, dass er für eine Woche bei einem Tierarzt ausharren musste bevor er den Flug antreten durfte. Ich bin mir aber bei Erwin der alten Quasselstrippe nicht ganz sicher wen ich mehr bedauern soll. Den Tierarzt oder Erwin. Aber letzten Endes hat alles gut geklappt. Wir sind alle gut in Hawaii gelandet. Auch unser kleiner Schulbus hat die Tour gut überstanden. Der war eindeutig zu sperrig für den Container deshalb hatten wir den eigenhändig rüber nach Los Angeles gefahren. Nachdem der auf der Fähre verstaut war, machten wir uns auf zum Flughafen und ein neues Abenteuer konnte beginnen.

Aloha Hawaii und wen es interessiert.
Gibt doch Bier.

Grüßt mir die Heimat

Euer Konny

www.konny-island.com


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