Schüsse auf Autotransporter: 100.000 Euro Belohnung!

Tatorte sind nur schwer einzugrenzen

Allerdings lassen die Erkenntnisse des BKA eine erste Eingrenzung der potentiellen Tatorte und damit auch der besonders gefährdeten Strecken für die Fahrer von Autotransportern zu. Es sind die A4 zwischen Aachen und Köln, die A3 zwischen Köln und Nürnberg, die A61 zwischen dem Autobahnkreuz Kerpen und Walldorfer Kreuz, die A6 zwischen dem Walldorfer Kreuz und dem Autobahnkreuz Nürnberg-Ost sowie die A5 zwischen Karlsruhe und Kirchheim. Insgesamt 14 Beschüsse wurden im angrenzenden Ausland festgestellt, auch aus Frankreich und Österreich sind Schäden durch Schüsse gemeldet worden. Das BKA geht jedoch davon aus, dass sie in Deutschland abgefeuert wurden. Bei der Tätersuche schließt das BKA inzwischen die Beteiligung von Lkw-Fahrern nicht mehr aus.

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Meldungen sofort an die nächste Polizei

Eine Belohnung von 100.000 Euro für die Ergreifung der oder des Täters und der Einsatz spezieller Profiler lassen erkennen, dass das BKA das Gefahrenpotential sehr ernst nimmt. Auch wenn es der oder die Schützen offensichtlich nicht auf die Fahrer abgesehen haben, so nehmen sie jedoch schwere Verletzungen anderer Verkehrsteilnehmer in Kauf. Die bisherigen Fälle zeigen die Risiken nach BKA-Auffassung nur zu deutlich: „Wer die Scheiben von Fahrerhäusern durchschießt, gefährdet auch das Leben des jeweiligen Fahrers.“ Vor allem ist es für die Wiesbadener Ermittler wichtig, möglichst schnell über verdächtige Beobachtungen informiert zu werden. Dazu gehört auch, dass Fahrer von Autotransportern Einschüsse in Autos umgehend der nächsten Polizeistation  melden!

Weitere Informationen:
www.bka.de/transporter

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