SpanSet ErgoMaster: Ziehen statt Drücken

Neues Zurrsystem kombiniert hohe Vorspannkräfte mit ergonomischer Handhabung

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Unter dem Namen ErgoMaster stellte die SpanSet GmbH & Co. KG aus Übach-Palenberg auf der IAA 2012 ein innovatives Zurrsystem vor, das die Vorteile des bewährten Ergo-Prinzips „Ziehen statt Drücken“ mit optimierten Geometrien und einer einzigartigen Mechanik verbindet und so eine Vorspannkraft STF von mehr als 700daN – mit Vorspannkraftanzeige TFI1 sogar bis zu 1.000 daN – im geraden Zug ohne die Nachteile bei der Handhabung durch die auf dem Markt zunehmend überlangen Ratschenhebel erreicht. Das vorzugsweise für das Niederzurren genutzte System wird mit einer Lashing Capacity LC von 2.000 daN und diversen Hakenkombinationen angeboten.

Die neue Zugratsche ermöglicht es, die enorm hohe Vorspannkraft der Norm entsprechend mit nur 50 daN Handkraft zu erzielen. Werden in der Praxis mit größeren Handkräften noch höhere Vorspannkräfte erreicht, kann dies bei der Berechnung der Ladungssicherung per TFI nachgewiesen und berücksichtigt werden. Für den Anwender ergibt sich daraus ein doppelter wirtschaftlicher Vorteil, weil er zum einen die notwendige Vorspannkraft mit weniger Ratschen erreicht und zum anderen weniger Arbeitszeit aufwenden muss.

Im Gegensatz zu vielen Langhebelzugratschen, die aufgrund der großen Hebelauslenkung nur mit Nachteilen handhabbar sind, ist der Ratschenhebel der Ergomaster ergonomisch sinnvoll verlängert worden. Zusätzlich wurde die Übersetzung der Gurtwicklung durch die innovativen Halbwellen und deren Führung optimiert.

Die Ratsche ist mit Epoxidharz beschichtet und wird mit einem speziellen Gurtband ausgerüstet. Das robuste, silberne Gurtband trägt den Aufdruck SpanSet ErgoMaster, ist mit den vier Kennstreifen ausgerüstet und mit diversen Haken kombinierbar. Zum Nachweis der hohen Vorspannkraft wird das System serienmäßig mit einem speziellen TFI am Festende ausgerüstet, der bis zu 1.000 daN STF nachweisen kann. Das Label ist zudem wirksam gegen Abrieb und Ausreißen vernäht und wird durch ein überlappendes Gurtbandendstück zusätzlich geschützt.


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