Iveco Trucks bei der Rallye Baja 300: Powerstar in Aktion

tm1213_iveco_rallye_baja_01Die Baja 300 Mitteldeutschland ist die größte Offroad-Veranstaltung in Europa und zog in diesem Jahr 339 Teams aus ganz Europa nach Sachsen. Dort wurde die Rallye in einem riesigen Tagebaugebiet wetterbedingt zur Schlammschlacht in Reinstform, die Fahrer und Material alles abforderte

Ein Blick auf die Ergebnistabelle der Baja 300 Mitteldeutschland ergibt ein Novum: Gerard de Rooy gewinnt auf seinem Iveco nicht nur die Truck-Wertung, vielmehr schlägt der Dakar-Sieger 2012 alles, was Räder hat: Rallye- und Geländewagen, Buggies und – beinahe unglaublich – auch alle Motorräder!  Obwohl mit Paulo Goncalves bei den Motorrädern einer der Weltbesten am Start war. Bei den Lkw waren außer de Rooy mehrere gute Dakar-Teams am Start. Darunter das letztlich zweitplatzierte Kamaz Team Germany, ebenfalls mit einem original Dakar-Siegerauto. Sieben Stunden, sechsunddreißig Minuten und zwölf Sekunden beträgt am Ende die addierte Gesamtfahrzeit des de Rooy-Teams. Eine Stunde und elf Minuten vor dem Zweitplatzierten.

Iveco Trakker als Basis

Auch im Vergleich zu den anderen Klassen war das Zeittableau beeindruckend. Es dauerte geschlagene 20 Minuten, bis der nächste Teilnehmer – ein Geländewagen – das Rennen beendete. Da hatte de Rooy bereits diverse Interviews gegeben. Bei dem Siegerfahrzeug handelt es sich um einen Iveco-Powerstar, der in Australien als Hauber gebaut wird. Basis ist in diesem Fall ein Iveco Trakker mit speziellem Fahrwerks-Know How de Rooys, das von einem seriennahen, aber leistungsgesteigerten Cursor-13-Motor angetrieben wird. Nach der Dakar Rallye mit wochenlanger Hitze- und Staubbelastung unter Volllast sowie extremen Höhenpassagen hat der Motor auch unter widrigsten Bedingungen im Schlamm seine Zuverlässigkeit und außerordentliche Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt.

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Im sächsischen Kohlebecken zuverlässig wie in der chilenischen Atacama: Iveco Powerstar

Fotos: Hersteller


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