Meiller Kipper, vereinfachtes handling

Meiller-Kipper-1Seinen ersten öffentlichen Auftritt feierte der neue Meiller Absetzkipper AK 12, der wesentliche Produktvorteile bietet, auf der IFAT 2014

Just in time zur Messe erfolgte das erste Rollout der neuen Generation von Meiller Absetzkippern. Zug um Zug werden künftig die bewährten Vorgängerprodukte abgelöst – der Startschuss der neuen Meiller Absetzkipper fällt im volumenstärksten Segment für Lkw-Fahrgestelle mit 18 Tonnen Gesamtgewicht.
Die neuen Absetzkipper tragen die bewährten Produktbezeichnung AK 12 und sind eine folgerichtige Weiterentwicklung der bisherigen Systeme. Konsequent wurden die Wünsche der Kunden umgesetzt, die Bediensicherheit verbessert und gleichzeitig die ohnehin beispielhafte Produktqualität angehoben. Gezielt werden hoch belastete Bereiche am Ausleger verstärkt, ohne dabei die Gewichtsbilanz zu schmälern. Nicht zuletzt haben Designer Hand an den AK 12 gelegt. Form follows Function – prägnante optische Merkmale unterstreichen den Fortschritt für den Betreiber.

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Aufwändiges Ladungssicherungssystem

Im Alltag noch mehr Bedeutung kommt dem aufwändigen Ladungssicherungssystem zu. Der Fahrer sichert seine Transportbehälter zukünftig auf Knopfdruck, verschiedene Varianten sind hier erhältlich. In der Ausstattungsvariante „Komfort Plus“ wird der Behälter von der bewährten hydraulischen Containerverriegelung in und gegen die Fahrtrichtung gesichert. Zusätzlich nehmen ihn seitlich zwei hydraulische Klemmbacken in die Zange – vorbei die Zeit, in der der Bediener noch umständlich selbst Hand anlegen musste. Selbstverständlich sind diese Systeme zertifiziert und erfüllen alle gültigen Normen.
Der Heckunterfahrschutz erhält ein neues, stabiles Profil. Darauf und darüber sitzen drei geschraubte Trittstufen (plus Haltebügel) des neues Heckaufstiegs, der dem Fahrer den Zutritt zur Plattform wesentlich erleichtert. Der neugestaltete Rückleuchtenschutz im Heck enthält LED-Dreikammerleuchten, die den robusten Deponiealltag weit besser wegstecken und optional die konventionellen Rückleuchten im bewährten Design ersetzen.
Normgerecht ist der AK 12 mit 3-fach-Kipphakenanlage ausgestattet, damit lassen sich sowohl aktuelle als auch alte Container sicher kippen. Der Fortschritt liegt im Detail: Eine neue pneumatische Sperrklinke im Kipphaken erhöht die Kippsicherheit durch punktgenaues und vollständiges Öffnen und Schließen des Kipphakenmauls. Zusammen mit der Aufklappsicherung wird somit ein Überschlagen des Behälters oder ein ungewolltes Ausfädeln des Kipplagerbolzens wirkungsvoll unterbunden.
Neu entwickelte hydraulische Doppellastventile unterhalb der Ladefläche steuern nicht nur die Ladungssicherungseinrichtungen, sie tragen auch maßgeblich zur Reduzierung von Hydraulikverschraubungen bei – ein wesentlicher Beitrag für weniger Wartungsaufwand. Noch mehr Bedienkomfort und Kippsicherheit wird an der Ansteuerung der Teleskop-Ausleger sichtbar: Durch den Einsatz neuer Steuerventile können nun auch während des Kippvorgangs die Teleskop-Ausleger überlastsicher bedient werden. Frühere Bediensperren entfallen.

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Zeit ist Geld

Die oberen Enden der Teleskoparme erhalten eine neue Kettenaufhängung mit sogenannter „M-Lasche“. Die Zusammenführung von Kettenaufhängung und -verkürzung mit durchgeschlaufter Kette erleichtert das Handling deutlich. Überarbeitet wurden auch die Verstaumöglichkeiten am Gerät: Hinter dem Fahrerhaus kommt nun optional eine große Staukiste mit abschließbarem Deckel zum Einsatz, auch sperrige Utensilien wie Schaufel und Besen finden dort ihren Platz. Auf Wunsch bekommt der Kunde Stauboxen für Kleinteile, ebenfalls abschließbar, im Heckbereich seines Absetzkippers.
Nochmal verbessert präsentiert sich Meiller zum Thema Effizienz und Sicherheit: Durch optional erhältliche Folgesteuerungen lassen sich die Arbeitszyklen der Absetzkipper (auch mit beladenen Behältern) um bis zu 30 Sekunden verkürzen. Durch die vollelektronische Steuerung werden sicherheitsrelevante Funktionen zwangsgesteuert und Teilfunktionen logisch aufeinander abfolgend durchgefahren  – der Kraftstoffeinsatz reduziert sich so je nach Einsatz um bis zu 800 Liter Diesel pro Jahr.

Fernbedienung „i.s.a.r.-control“

Mit der Fernbedienung vom Typ „i.s.a.r.-control“ steuert der Bediener per Knopfdruck sämtliche Aufbaufunktionen im Radius von bis zu 30 Metern rund um das Fahrzeug. Die Befehle für die Hydraulik erfolgen absolut sicher und störungsfrei per Digitalfunk im Industrie-Bluetooth-Standard. Alle nötigen Funktionen sind integriert, prominent mittig sitzt eine Start-Stopp-Taste für den Fahrzeugmotor. Selbst kurze Phasen ohne Motorlauf lohnen, sie reduzieren Lärm und Schadstoffemissionen, sparen Kraftstoff und nicht zuletzt Kosten. Die vernetzte Elektronik verbessert nicht nur den Bedienkomfort, die hinterlegte Logik der Prozesse schließt eine Fehlbedienung aus. Das signalgelbe Bedienteil der elektronischen Fernsteuerung sitzt jetzt in einer fest installierten Ladeschale im Fahrerhaus, die Bordelektrik versorgt die aufladbaren Akkus mit Energie. Last but not least ist die Tastatur ab sofort beleuchtet – nicht unerheblich für Nachteinsätze und bei diffusem Licht.
Fotos: Hersteller


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