Unternehmensporträt Fehrenkötter: Huckepack auf Reisen

tm1713_fehrenkoetter_portr_01Orange, wie die Nationalfarbe unserer Nachbarn sind die LKW der Spedition Fehrenkötter, die ihren Sitz, unweit der holländischen Grenze hat. Das Unternehmen genießt einen hervorragenden Ruf

So flach wie das Münsterland, so flach ist auch der überwiegende Teil der Spezialfahrzeug-Flotte der Spedition Fehrenkötter. Und diese Besonderheit der in ganz Europa anzutreffenden leuchtend orangefarbenen Trucks von Fehrenkötter steht in direktem Zusammenhang mit der grundlegenden und ausgesprochen erfolgreichen Geschäftsidee des Unternehmens:

tm1713_fehrenkoetter_portr_06Es zählt zweifellos zu den führenden und darüber hinaus renommiertesten Landmaschinen- und Fahrzeuglogistikern, nicht allein in Deutschland sondern in ganz Europa. Das Unternehmen mit Hauptsitz im münsterländischen Ladbergen ist mittlerweile für die meisten Hersteller und Vertriebsgesellschaften von Landtechnik, Transportern und Anhängern in ganz Europa tätig.

Fehrenkötter kann Ladungen und Maschinen von bis zu 11,5 Metern Länge, 3,70 Metern Breite und dank einer Verladehöhe der hauseigenen Spezialftieflader von nur 0,3 Metern über Straßenniveau bis zu 4,0 Metern Höhe mit einem Gesamtgewicht von bis zu 21 Tonnen transportieren. 200.000 Tonnen Landmaschinen pro Jahr, 18.000 Transporter, 10.000 Traktoren, 2.000 Wohnwagen und 1.100 Wohnmobile sprechen klar für das Hauptgeschäftsfeld. Sie werden mit insgesamt 180 Plateau-LKW, Tieflade-Sattelzügen und Super-Jumbo-Zügen abgewickelt, zu denen sich in Spitzenzeiten rund 150 weitere Fahrzeuge von externen Frachtführern gesellen.

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Erfolgsmodell Plateau

Kunden wie Claas, Krone und Mercedes-Benz schätzen die Professionalität, Flexibilität und Kundennähe des Unternehmens.

Für die heute so wichtige Spezialisierung wurden bereits vor mehr als 40 Jahren die entscheidenden Weichen gestellt. So entwickelte Robert Fehrenkötter, Vater des heutigen Inhabers und Geschäftsführers, schon in den Siebzigern einen völlig neuen Fahrzeugtypus: 1973 wurden nach seinen Plänen die ersten Plateau-Lkw gebaut, die in der Folge zunächst dazu dienten, Wohnwagen nach Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein zu liefern. Auf dem Rückweg wurden aus Hamburg Kleintransporter des ehemaligen Herstellers Tempo mitgenommen. Es dauerte nicht lange, bis die ersten Hersteller von Landmaschinen hinzukamen.

Sein Sohn Joachim Fehrenkötter engagiert sich nach dem Eintritt in das Unternehmen zunächst einige Jahre maßgeblich beim Aufbau einer zweiten Niederlassung im württembergischen Nürtingen. Den in der Folge einsetzenden Umbau der großen Speditionen des Landes zu vielseitig aufgestellten Logistik-Unternehmen gestaltete er dann bereits als Kopf des Unternehmens aktiv mit. „Von meinen Eltern mit der nötigen Kreativität ausgestattet und mit einer gehörigen Portion Neugier im Gepäck, gelingt es bisweilen schon, Bedürfnisse und Notwendigkeiten bei Kunden zu erkennen, die diese so gar nicht formuliert haben.“


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