Terex TR60: 55 Tonnen Nutzlast

tm1013_terex_muldenkipper_starrrahmen_01Der neue Starrrahmen-Muldenkipper Terex TR60 begnügt sich nicht mit dem Einhalten der Abgasgrenzen

Er beherrschte den Bereich von Terex Construction auf dem Terex-Stand während der Bauma in München: der TR60, erster Starrrahmen-Muldenkipper des Unternehmens gemäß Abgasnorm EU-Stufe IIIB / US-Tier 4i. Darüber hinaus profitiert diese erfolgreiche Maschine mit 55 Tonnen Nutzlast von einer Reihe weiterer Neuerungen.

Der neue 515 kW starke, nach EU Stufe IIIB zugelassene Motor vom Typ Scania DC16 liefert im zentralen Drehzahlbereich von 1.300 bis 1.800 U/min bis zu fünf Prozent mehr Drehmoment, was den TR60 einerseits schneller an Steigungen macht und andererseits den Kraftstoffverbrauch spürbar senkt. Um die Einhaltung der Abgasvorschriften sicherzustellen, ist der neue Motor mit dem praxisbewährten SCR-System (Selektive Katalytische Reduktion) von Scania ausgestattet.

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Nach der Einführung eines neuen modulierenden Retarders an der Hinterradbremse ist der TR60 der einzige Starrrahmen-Lkw auf dem Markt, der serienmäßig über drei unabhängige Dauerbremssysteme verfügt. Zum Abbremsen der Maschine kann der Fahrer nun zwischen einer Motorbremse, einem Getriebe-Retarder oder einem modulierendem Hinterachsretarder wählen. Alle Systeme arbeiten unabhängig voneinander, wobei der Getriebe-Retarder Vorrang vor den beiden anderen erhält, wenn er ­aktiviert ist.

Der Vorteil von drei Dauerbremsystemen besteht darin, dass der Fahrer für jede Situation die bestmögliche Variante auswählen kann, um ein sicheres, kontrolliertes und produktives Bergabfahren sicherzustellen. Darüber hinaus kann die Nutzung der Retarder die Belastung auf die Bremskomponenten in den einzelnen Rädern senken, sodass die Lebensdauer der Betriebsbremse zugunsten der Wirtschaftlichkeit des Fahrzeugs verlängert wird.

„Mithilfe der vordefinierten Stufen der modulierenden Hinterradbremse findet der Fahrer exakt das benötigte Maß an Verzögerung für gleichmäßige Gefälle. Anschließend kann er die Steuerung in dieser Stellung belassen und das System bei Bedarf per Knopfdruck an- und ausschalten. Damit profitieren die Fahrer von mehr Komfort und erhalten eine bessere Kontrolle über das Fahrzeug“, erklärt Scott Pollock, Global Product Manager für Starrrahmen-Lkw von Terex. Die Betriebsbremse verwendet vorn Trockenscheiben und hinten gekühlte Nasslamellenbremsen.

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Die überarbeitete Kabine des TR60 hat eine neue Elektrik erhalten, deren ­Bedienelemente jetzt an die Komponenten in den aktuellen knickgelenkten Terex Muldenkippern angenähert wurden. Ein neues, integriertes Armaturenbrett versorgt die Fahrer mit zusätzlichen Rückmeldungen und besserer Kontrolle, sodass sie die Fahrzeugfunktionen für eine optimale Produktivität in jedem Arbeitszyklus auswählen können.

Aber selbst mit diesen zahlreichen Neuerungen behält der TR60 das niedrigste Brutto-Gesamtgewicht dieser Klasse. Auf diese Weise profitieren die Besitzer von einem geringeren Verschleiß, weniger Kraftstoffverbrauch, einer längeren Lebensdauer der Reifen sowie gesenkten Betriebskosten. Und wer den TR60 bereits kennt, wird eine bessere Sicht feststellen, die sich aus den niedriger konstruierten Luftfiltern im Vorderbau des Fahrzeugs ergibt. Kombiniert mit dem versetzten Behälter für das Motorkühlmittel führte diese Änderung zudem zu einem verbesserten Wartungszugang.

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Fotos: Andreas Aepler


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