Continental Kamerasystem: Rangieren ohne Risiko

tm1113_continental_proviu_kamera_01Continental ProViu: 360-Grad-Kamera-System für Bau- und Sonderfahrzeuge sowie Lastkraftwagen

Continental präsentierte auf der Bauma 2013 mit ProViu 360 eine einzigartige Rundum-Kameraüberwachung für Bau- und ­Sonderfahrzeuge. Mit diesem innovativen und bereits für Feldversuche freigegebenen Kamera-System für risikofreies Rangieren und den elektronischen Blick in den toten Winkel trägt Continental den Megatrends in der gesamten Fahrzeugindustrie Rechnung. Denn mit Innovationen wie ProViu 360 steigt nicht nur die Sicherheit von Fahrer, Fahrzeug und anderen Verkehrsteilnehmern. Das kamerabasierte Assistenzsystem steigert auch die Effizienz des Fahrzeugeinsatzes, weil Rangiervorgänge so weniger Zeit beanspruchen und ein geringeres Schadensrisiko, weniger Ausfallzeiten sowie reduzierte Reparaturkosten zur Folge haben. Außerdem ist das Continental Kamerasystem ein weiterer Schritt zum verbesserten Informations- und Datenaustausch zwischen Fahrer, Fahrzeug und Infrastruktur.

360-Grad-Kontrolle von Fahrzeug und Umfeld

Herzstück des 360-Grad-Kamera-Systems ProViu sind vier außen am Fahrzeug angebrachte Mikro-Kameras, die mit einer Fischaugenoptik und hoher Auflösung die Flanken, das Heck und die Front von Baumaschinen oder Lastwagen vollständig erfassen können. Wie die Regiezentrale im Fernsehen fügt eine elektronische Steuereinheit diese vier digitalen, hoch auflösenden und automatisch in Kontrast und Helligkeit optimierten Kamerabilder so auf einem Display im Cockpit zusammen, dass der Fahrer sein Fahrzeug dort wie aus der Vogelperspektive sieht. Live, in Echtzeit und auf Knopfdruck sogar in verschiedenen Perspektiven verschafft ihm Continental damit den perfekten Überblick:
Auf einen Blick sieht man dank dieser neuen Technologie auch Objekte im so genannten „toten Winkel“, der über die Außenspiegel für das menschliche Auge nicht einsehbar und bei Sonderfahrzeugen oft groß genug ist, um Fußgänger, Radfahrer oder sogar ganze Pkw zu „verschlucken“. Mauervorsprünge, Hausecken und andere Fahrzeuge können somit auf Anhieb erkannt werden und der Fahrzeugführer kann in kritischen Verkehrssituationen, im dichten Stadtverkehr, an engen Laderampen, auf vollen Werkhöfen oder auf hektischen Baustellen sicherer rangieren. Selbst bei stehendem Fahrzeug steigert das System die Sicherheit, da es auf Wunsch dauerhaft aktiv ist, damit der Fahrer auch im Stand mit einem Blick auf den Monitor sein Fahrzeug und die Fracht überwachen kann.

tm1113_continental_proviu_kamera_022D- und 3D-Ansichten aus der Vogelperspektive

Bei seinem Panorama-Blick auf das Fahrzeug kann der Nutzer zwischen zwei Darstellungsmodi wählen: Auf Knopfdruck wechselt die Darstellung von 2D in 3D. In der zweidimensionalen Darstellung wird der Blick des Fahrers auf die unmittelbare Umgebung fokussiert, während in der 3D-Darstellung die Relationen und Höhen der Umgebung und der Verkehrsteilnehmer ebenfalls besser zu erkennen sind. Für einen noch besseren Überblick kann der Fahrer nicht nur die Perspektive wechseln, sondern auch einzelne Kameras ansteuern und so in kniffligen Fahrsituationen einen noch genaueren Blick auf kritische Bereiche werfen. Mit dem optimalen Überblick durch das Kamerasystem verbessert Continental gleichermaßen Sicherheit und Effizienz beim Einsatz von Bau- und Sonderfahrzeugen. Rangiervorgänge werden beschleunigt. Be- und Entladezeiten werden verkürzt. Es gibt weniger Unfälle, kürzere Stand- oder Ausfallzeiten, geringere Reparatur- und niedrigere Schadenskosten sowie geringere Risiken für das abgestellte Fahrzeug und seine Ladung.

Bei Pkw sind kamerabasierte Systeme als Park-Assistenten teilweise in den oberen Fahrzeugklassen verbreitet, aber Continental hat nun ein System entwickelt, das speziell für den Einsatz in Lastkraftwagen, Bussen, Bau und Sonderfahrzeugenfahrzeugen maßgeschneidert wurde. Dabei tragen die Entwickler nicht nur den anderen Größenverhältnissen bei solchen Fahrzeugen Rechnung und achten auf eine einfache Integration in die Fahrzeugproduktion, sondern sie haben auch die veränderten Platzverhältnisse im Cockpit und die meist deutlich härteren Einsatzbedingungen im gewerblichen Betrieb berücksichtigt.

Fotos: Continental


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