ContiPressureCheck: Wertvoller Indikator

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Zuordnen der Sensorposition im ContiPressureCheck-System

 

Das Reifendruckkontrollsystem von Continental leistet einen wichtigen Beitrag für effizientes Kraftstoff- und Reifenmanagement

Das Reifendruckkontrollsystem ContiPressure-Check führt die Erfahrung und Expertise aus den unterschiedlichen Geschäftsfeldern Reifen, Sensortechnik und Instrumentierung aus dem Hause Continental in einem Produkt zusammen. Als Resultat liefert ContiPressureCheck nicht nur exakte Daten zu Reifenluftdruck und -temperatur, sondern ist für Flottenbetreiber ein wertvoller Indikator für effizientes Kraftstoff- und Reifenmanagement im Fuhrpark und kann damit zur Kostensenkung im laufenden Betrieb beitragen.

In mehr als 30 Flotten in Europa und den USA wurde ContiPressureCheck im letzten Jahr sowohl an Lastkraftwagen als auch an Aufliegern und Bussen getestet. Bei mehr als 20 Prozent der Fahrzeuge kam es in der Testphase zu Defekten an den Rädern. Das waren Probleme mit dem Radkranz, verletzte Reifen durch einen eingefahrenen Nagel oder defekte Ventile. In allen Fällen wurde aufgrund des Reifendruckkontrollsystems der Mangel rechtzeitig erkannt und behoben, der Reifen wurde erhalten und musste nicht durch einen neuen ersetzt werden.

Die Montage von ContiPressureCheck ist einfach. Für die Aufnahme des etwa zwei Zentimeter großen und weniger als 20 Gramm leichten Senders wird in die Innenseite der Reifen-Lauffläche eine Gummihalterung geklebt. Bei einem Reifenwechsel kann er aus dieser Halterung genommen und im neuen Reifen wiederverwendet werden. Der Empfänger ist am Fahrzeugrahmen fest montiert, das System funktioniert mit allen Reifenmarken und an allen Fahrzeugen.

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ContiPressureCheck Sensor im Reifen

„Die Energieversorgung des Senders übernimmt eine Batterie mit einer Lebensdauer von sechs Jahren oder circa 600.000 Kilometern“, erklärt Dr. Jörg Lehmann, Leiter der Systementwicklung bei Continental in Hannover. Der Prozessor zeichnet die von den Sensoren ermittelten Werte für Luftdruck und Temperatur kontinuierlich auf und sendet die Reifendaten in regelmäßigen Abständen drahtlos per Funk an die Empfänger am Bus oder Lkw und Anhänger.

Die elektronische Kontrolleinheit übermittelt die ausgewerteten Daten an das Display im Fahrerhaus. Somit kann der Fahrer den Zustand seiner Reifen in Echtzeit überwachen. Bei Diskrepanzen zwischen dem vorgegebenen und aktuellen Reifenluftdruck warnt ContiPressureCheck den Fahrer sofort, so dass er Maßnahmen ergreifen kann, um unverzüglich wieder den korrekten Luftdruck im Reifen herzustellen. Bei plötzlichem Luftverlust schlägt das System in Sekundenschnelle Alarm.

„Mehr als 90 Prozent aller Reifenpannen geht laut Untersuchungen ein schleichender Druckverlust im Reifen voraus. Diese lassen sich mit ContiPressureCheck zuverlässig vermeiden“, sagt Herbert Mensching, Leiter Marketing und Vertrieb Lkw-Reifen für Europa, den Mittleren Osten und Afrika (EMEA). Im Schnitt sind Nutzfahrzeuge mit ca. 12 Prozent zu geringem Luftdruck unterwegs. Das erhöht den Rollwiderstand und lässt den Kraftstoffverbrauch sowie CO2-Emissionen nach oben schnellen. Gleichzeitig nimmt schon bei geringfügig zu wenig Reifendruck die Walkbewegung zu. Das erhöht die Temperatur des Reifens und verkürzt seine Lebensdauer. Hingegen verstärkt ein zu hoher Druck im Pneu den Abrieb oder macht ihn ungleichmäßig, was ebenfalls das Reifenleben verkürzt.

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ContiPressureCheck Komponenten: Sensoren (li), elektronische Steuerungseinheit ECU (oben), Druckkontrollanzeige für Trailer (Mitte), Display (re)

Fotos: Hersteller


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