Scheuerle SPMT + IHT: Optimierte Produktionsabläufe

Die Beförderung von Offshore-Windkraftanlagenteilen auf dem Produktionsgelände der Anlagenhersteller fordert ein hohes Maß an Manövrierfähigkeit und Flexibilität

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Transport eines Monopile-Bauteils mit Scheuerle SPMT der Multilift Gruppe

Aufgrund der Dimensionen und der immer höheren Gewichte von Offshore-Anlagen werden daher vermehrt modulare Transportsysteme eingesetzt, wie es die Scheuerle Fahrzeugfabrik mit diversen Fahrzeugbaureihen anbietet. Die Ambau GmbH nutzt viele dieser Transportlösungen in ihrem täglichen Geschäft.
Für die Offshore-Windkraft-Branche haben die TII Unternehmen meist modulare Lösungen erarbeitet und geliefert, die mit den Herstellern der Windenergieanlagen bzw. deren Komponenten abgestimmt worden sind und somit optimale Lösungen für jedes Terrain darstellen. Die Firma Ambau in Cuxhaven ist Hersteller von Stahlrohrtürmen und Stahlfundamenten und bewältigt Tag für Tag logistische Herausforderungen in der eigenen Produktionsstätte. Die Ambau GmbH verfügt über eigenes Transportequipment aus dem Hause Scheuerle und greift zusätzlich auf Transporteure zurück, welche ebenfalls Scheuerle-Transportequipment im Einsatz haben.

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Umsetzung eines Schmidbauer Krans auf Scheuerle SPMT von Multilift

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Ein Turmsegment auf Scheuerle SPMT der Firma Kronschnabel & Franke. Der Lenkeinschlag von +/ 130° ermöglicht flexibles Rangieren der Fahrzeuge auf engstem Raum

Transition Pieces

Die Übergangsstücke zwischen dem Offshore-Windturm und dem Offshore-Fundament, sogenannte „Transition Pieces (TP)“, werden liegend in der Produktionshalle gefertigt. Nach Fertigstellung gilt es, diese bis zur Lagerstelle im Freien zu befördern und aufzurichten. Hierfür wird das Transition Piece angehoben, damit es mit selbstfahrenden Transportfahrzeugen von Scheuerle unterfahren werden kann. Bei Ambau kommen hierfür zwei quer nebeneinander gekuppelte Industriehubtransporter (Scheuerle IHT) vorn sowie 2 x 12 Achslinien Scheuerle SPMT hinten zum Einsatz. Die modularen SPMT Transportereinheiten sind quer, jedoch mit sogenannten Spacern (Verlängerungsträgern), miteinander verbunden. Gesteuert wird die gesamte Kombination aus SPMT und IHT von nur einer Fernsteuerung. Die von Scheuerle entwickelte Steue­rungstechnologie garantiert hierbei die synchrone Steuerung aller Fahrzeugeinheiten. Am Lagerort steht ein Raupenkran bereit für die Aufnahme und Aufrichtung des Transition Piece. Die beladene Fahrzeugkombination fährt hierfür nah an den Kran heran, so dass die Haken am vorderen Teil der Ladung befestigt werden können und die Ladung ein Stück angehoben werden kann. Nun können die IHT zur Seite fahren. Langsam wird dann der Transition Piece angehoben und die verbleibenden SPMT führen die Ladung nach, bis sie 90 Grad senkrecht aufgestellt ist. Der Kran hebt weiter an und die nun „leeren“ Fahrzeuge verlassen die Aufrichtposition. Nach Demontage der Kippvorrichtung auf dem SPMT fahren diese erneut zum Kran, um das nun stehende Transition Piece zu übernehmen. Am Lagerort angekommen, ermöglicht der Fahrwerkshub von +/-700 Millimetern das Herabsenken der Fahrzeugplattform auf 1.150 Millimeter, sodass das Fahrzeug die auf Böcken befindliche Ladung unterfahren und verlassen kann. Spezielle, geschäumte „Polyfill“-Reifen machen dabei Achslinienlasten von bis zu 48 Tonnen möglich.


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