Autobahnbaustellen: großes Unfallrisiko

tm0113_autobahn_baustelle_unfall_risiko_01Autobahnen sind die besten und sichersten Straßen – mit einer Ausnahme: An den Abschnitten rund um Baustellen sind sie noch gefährlicher als Landstraßen und der Stadtverkehr. Enge Fahrspuren, ungewohnte, teils schwer erkennbare Verkehrsführung, aber auch Ablenkung und Fahrfehler führen an Autobahnbaustellen besonders häufig zu Unfällen. In ihren aktuellen Crashtests im schweizerischen Wildhaus zeigten DEKRA und AXA, welche Gefahren hier lauern. Gleichzeitig fordern sie konkrete Präventionsmaßnahmen. Hintergrund der Crashreihe ist aber auch die anhaltend hohe Zahl von schweren Verkehrsunfällen an Stauenden.

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Viele haben Angst vor Baustellen

Knapp die Hälfte (rund 46 Prozent) der 1.700 Befragten in einer DEKRA-Umfrage fühlen sich an Autobahnbaustellen nicht sicher. Jeder sechste Fahrer (17 Prozent) bekommt es dort sogar mit der Angst zu tun. Diese Angst ist nicht unbegründet, wirft man einen Blick auf die Unfallstatistik: Sieben von 100 Unfällen auf Autobahnen in der Schweiz und Deutschland ereignen sich in und um Baustellen. Die häufigsten Ursachen: Unaufmerksamkeit der Fahrer, zu nahes Aufschließen, überhöhte Geschwindigkeit, Alkoholeinfluss und fehlende Rücksicht beim Spurwechsel. Besonders dramatisch stellt sich die Situation rund um den Kölner Ring dar, wo die Polizei jetzt sogar Stau-Streifen einsetzt.

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Unfälle in Baustellen haben leider aufgrund der dort gefahrenen Geschwindigkeiten sehr häufig fatale Folgen. Eine Umfrage der Dekra ergab jetzt, dass knapp die Hälfte aller Verkehrsteilnehmer sich dort unwohl fühlen


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