Schwerlast- und Projektspedition: 13 neue Achslinien

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Der Kran setzt an: Noch steht die Last sicher auf dem Scheuerle InterCombi

Wenns drauf ankommt, muss das Equipment passen: Bohnet setzt beim Ausbau seines Fuhrparks auf Scheuerle InterCombi

Die deutsche Schwerlast- und Projektspedition Bohnet GmbH aus Kirchdorf in Baden-Württemberg fuhr ihren ersten Transport mit dreizehn neuen Achslinien InterCombi von Scheuerle. Bei Wind und Regen wurde dabei eine 310 Tonnen schwere Kraftwerksgasturbine der Firma Siemens vom Logistikanbieter Wallmann & Co. in Hamburg zum Hafen transportiert, wo die Turbine zum weiteren Transport auf ein Frachtschiff verladen wurde.

Mit Außenmaßen von nur 11,00 m x 4,80 m x 4,90 m (L x B x H) war die transportierte Last äußerst kompakt. In diesem Fall sind die Außenmaße kein Problem, das eingesetzte Fahrzeug muss jedoch besonders biegesteif und punktuell belastbar sein. Dabei setzt Bohnet bereits seit langem auf Fahrzeuge von Scheuerle, die mit technischer Zuverlässigkeit und Effizienz punkten. „Jeder Transport ist verschieden und manche sind eben herausfordernder als andere. Wenn das der Fall ist, setzen wir auf Fahrzeuge von Scheuerle. Dann wissen wir, dass wir auf der sicheren Seite sind“, so Fuhrparkleiter Stefan Stich.

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Ersteinsatz: Der Transport einer Kraftwerksgasturbine der Firma Siemens von der Lagerhalle zum Kai im Hamburger Hafen

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Stürmische Begegnung: einmal vom Scheuerle InterCombi abgehoben, sichern Arbeiter die Last gegen Schwingungen durch den starken Wind

In den frühen Morgenstunden wurde die Turbine aus dem Hause Siemens hydraulisch in der Halle angehoben und verladen. Danach setzte sich die 30,00 m x 4,80 m x 6,00 m (L x B x H) große und insgesamt 380 Tonnen schwere Kombination aus Scheuerle InterCombi mit Schwanenhals langsam in Bewegung. Mit 36 Tonnen Achslast und 650 mm Hub war die InterCombi-Plattformwagenkombination der Last und den Straßenverhältnissen spielend gewachsen. Im Schneckentempo ging es Richtung Hafenbecken, quer über das Gelände von Wallmann & Co. Das Umfahren der Hallen, Containerstapel und Dockanlagen war dabei, dank Lenkwinkeln bis 60°, kein Problem.

Am Kai wurde es noch einmal spannend, da kurz der Wind auffrischte und der Dauerregen die Verladung auf das Schiff zusätzlich erschwerte. Die zwei Liebherr Hafenmobilkräne mit zusammen über 300 Tonnen Tragkraft konnten trotzdem die Turbine aufnehmen, ruhig halten und auf das an dem 640 Meter langen Dock bereitgestellte Frachtschiff verladen.

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Übergabe der neuen Fahrzeuge – ein weiterer Meilenstein einer langen und erfolgreichen Kundenbeziehung. V.l.n.r.: Stefan Stich (Bohnet), Benjamin Bohnet, Andreas Kohler, GF Scheuerle, Rainer Sasse, Scheuerle

Fotos: Hersteller


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